französisches Frühstück I

Das ist die perfekte Idee! Sonntag morgens nach Frankreich fahren. Kurz hinter der Grenze am ersten Ort mit Marktplatz halten und ein wenig die Altstadt erkunden. Die Auswahl an Cafés ist übersichtlich aber ausreichend, denn eins reicht ja schon zum frühstücken.

Gedacht. Getan.
Der freundlich aussehende Kellner kommt auf mich zu und begrüßt mich mit einem weichen Schwall wohlklingender Worte, kombiniert mit einem aufmerksamen Lächeln. Ich blinzle ihn an. Es rattert in meinem Kopf. Wie war das noch… Benvinutio… Falsch! … „Bon jour!“ (blinzel) „Do you speak a little englisch?“ (grins & direkter Augenkontakt)

„Oui, Madame. Isch schpreche auch ein weniiiig deutsch. Ich komme aus Weißrussland.“

Ich muss lachen. Gut, hätten wir das geklärt. Wir grinsen uns an. Ein Weißruss und eine Deutsche unterhalten sich in einem französischen Café… klingt fast wie die Einleitung zu einem typischen Witz.

Ich teile mit, dass ich gerne noch frühstücken würde, obwohl ich schon reichlich spät dran bin. Er versichert glaubhaft sein Möglichstes zu tun und zieht los. Wenig später ist er zurück. Er hat ein gute und eine schlechte Nachricht: die Gute zuerst „Der Café au Lait ist jeden Moment fertig.“ … dicht gefolgt von der schlechten Nachricht „Es gibt kein Baguette mehr, nur noch Toast.“

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