Tee, Hamam und Entspannung im Hotel am Strand in Fethiye

An der türkischen Ägäis liegt das Hotel am Strand. Ich berichte in diesen Reisebericht über einen unerwartet verlaufenden Tag vor dem Segeltrip. Eine Türkei-Reise hat viel zu bieten.

türkische Leckereien am Buffet in Fethiye

türkische Leckereien am Buffet in Fethiye

 
Der Tag beginnt in einem undurchsichtigen Dunst. 

verhangener Himmel am Morgen

verhangener Himmel am Morgen

 
Nach den beiden sensationellen Mahlzeiten gestern – die zum Glück nicht einfach ein internationales Buffet umfassten, sondern auch fremde Gewürzekombinationen boten – bin ich auf das Frühstück und noch mehr auf den Kaffee gespannt.

Meine Erwartungen werden mehr als erfüllt. Ich trinke Espresso mit etwas Schokolade. 

Jetzt kurz umziehen und ab zum Pool. Im Schatten sitzend beobachte ich die anderen Gäste und gönne mir den ersten Tee des Tages.  

türkischer Tee am Pool

türkischer Tee am Pool

Ganze 3 Seiten habe ich bisher gelesen. Egal. Der Pool lockt mich. Bis zu meinem Hamam-Termin sind es auch nur noch 25 Minuten. So schwimme ich also noch ein paar Bahnen und versuche mich an die Übungen aus dem Wasser-Fitness-Kurs von vor drei Jahren zu erinnern. Bei dem Essen müsste ich aber wohl tatsächlich Dauerschwimmübungen machen.

Das gebuchte Hamam mit Mocca-Peeling steht an. Zuerst geht es für ein paar Minuten in die Dampfsauna. Es duftet nach Minze, Thymian und Eukalyptus. 

Danach geht es in den Hamam-Raum. Der warme Mamortisch in der Raummitte ist zweifarbig. Mit einer großen silbernen Schale, die reichlich mit Ornamenten überzogen ist, werde ich mit Wasser in unterschiedlichen Temperaturen übergossen. Der grobe Teil der Behandlung besteht aus einem Peelinghandschuh und Moccapulver. Der Kaffeesatz wird mit Wasser aus der Schale abgespühlt. Danach werde ich in eine Wolke aus Schaum gehüllt und nochmals abgeschrubbt. Erneuter Einsatz der silbernen Wasserschale.

Mit einer Klopf- und Druckmassage werden meine Muskeln von Kopf bis Fuß gelockert. Ich finde es herrlich. Seit einiger Zeit singt Songül ein Lied. Es hat eine ähnliche Melodie, wie dieses Lied aus dem Film Tribute von Panem – nur eben auf türkisch.

Nach dieser gelungenen Entspannung und porentiefen Ganzkörperreinigung folgt die Aromamassage. Songül wird von einer kleinen und zierlichen Asiatin abgelöst. Im Massagetisch ist für mein Gesicht eine Aussparung vorhanden. Die Massage dauert gefühlt schon 30 Minuten an, als ich die Augen öffne. Was ich sehe, verwundert mich kurz. Zwei Paar Badelatschen – jedoch keine Beine.

Mal nachzählen: Wieviele Hände sind auf meinem Rücken? Drei. Häh?!?

Ich hebe leicht den Kopf und blinzele nach rechts. Ich sehe eine geballte Faust, die sich abstützt. Ganz offensichtlich steht oder hockt die zum Glück zierliche Asiatin auf meinem Rücken. Was für eine Überraschung. Kannte ich nicht. Fühlt sich gut an. Wiederholungsgefahr!

Nach dieser Behandlung bin ich nun schlagartig hungrig. Leider gibt es gerade nichts. Also buche ich ein sportliches Abenteuer für den Folgetag und überbrücke die verbleibende Zeit mit einem Cocktail. Schmeckt vollkommen anders als gestern. Nicht schlechter. 

Nach dem Abendessen habe ich meinen Rucksack gepackt und versucht zu schlafen. Jeweils im Zweistundentakt habe ich bis morgens allerdings auf die Uhr gesehen. 

Das wird ja was… die bevorstehende Aktivität wirft ihre Schatten voraus. 

 

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