Über mich

Gestatten Julia. Vor diesem Bestandteil meines Blogs hab ich mich am meisten gesträubt. Was gibt es schon über mich zu sagen? Eigentlich nicht viel.

Ich bin gerne unterwegs – eben besser unterwegs als zu Hause herumzusitzen.
Damit erklärt sich dann glücklicherweise auch schon mein Blog- Name.

Ich schreibe hier, weil ich gerne schreibe, fotografiere und natürlich noch viel lieber Motorrad fahre.

Begonnen hat alles 2010 mit meinem verspäteten Führerschein. Im Jan. 2011 habe ich dann nach Motorrädern für mich gesucht und wurde schnell fündig. Mein erstes Motorrad wurde somit ein BMW F 650 GS mit 5.207 km auf der Uhr.

Dabei ist es dann aber nicht geblieben. Bis zu vier Motorräder habe ich zeitgleich besessen. Anfang 2015 habe ich mich dazu entschieden zwei Maschinen zu stiften. Eine Therapiegruppe für Schädel-Hirn-Trauma-Patienten baut nun aus den beiden Maschinen Eine neu zusammen. Ich bin schon sehr auf das Ergebnis gespannt und erhalte zwischendurch immer mal wieder ein Feedback in Form von Fotos von der Gruppe. Somit gibt es aktuell die BMW und eine kleine Honda für den Dreck. 

Wer mich kennt, weiß wie begeisterungsfähig ich sein kann. Neugierig bin ich auf die ganze Welt. Ich reise sehr gerne und unternehme ständig kleine Ausflüge. Reisen ist aber kein Urlaub.

Reisen ist für mich nah dran, mittendrin,
staubig und auch schon mal laut oder einfach anstrengend.

Ich liebe es, mit dem Motorrad neue Orte zu entdecken.
Habt Ihr schon einmal einen Ort mit einem Motorrad durchfahren, in dem es überall nach frisch gekochten Abendessen duftet und die Straßenbeleuchtung in der Dämmerung eingeschaltet wird, wenn ihr ganz allein auf der Straße unterwegs seid?

Die Wahrnehmung verändert sich, wenn man den ganzen Tag mit dem Wind im Gesicht unterwegs ist. Die Welt wird kleiner, vertrauter, intensiver.

Früher habe ich Roadtrips mit dem Auto gemacht und war davon schon begeistert. Mit einem Motorrad ist es noch mindestens doppelt so großartig. Ich schätze die kleinen Dinge und ein unkompliziertes Dasein. Mit allen neuen Eindrücken wächst meine Bucket List und es ist mein größter Wunsch niemals das Ende dieser Liste zu erreichen, denn dann wird es immer spannend bleiben.

Was ich hier schreibe musst nicht vollständig oder richtig sein. Sicherlich werde ich mir selbst im Laufe der Zeit selbst widersprechenden. Doch darauf setze ich entschieden, denn ich möchte mich weiterentwickeln, meine ErFAHRungen ausweiten und nicht festGEFAHREN an möglicherweise ÜBERHOLTem festhalten.

Im Februar 2011 hab ich meine erste eigene Maschine bekommen und ab März gab es kein Halten mehr. Die erste Tour bei Bodenfrost ging in die Eifel. Mehrtägig natürlich. So kam es auch, dass wir Burgherren für eine Nacht in Monschau wurden. Auch auf den Straßen waren wir ziemlich einsam unterwegs.

Seither bin ich bis zum Frühjahr 2015 circa 40.000 km durch Europa geFAHREN und ich liebe auch immer noch jeden einzelnen Kilometer den ich fahre.

An meiner Wortwahl ist zu erkennen wie verrückt ich aufs Motorrad FAHREN bin.

Ich wünsche Euch viel Spaß auf Euren Touren und besonders wenn es sich schwerelos in den Kurven anfühlt, in den Neigungen, den Steigung. Am besten alles in einer richtig guten Kombination und freier Sicht auf die Strecke vor Euch. Einfach wie in einer Achterbahn mit ordentlich Wind um die Nase. Passt auf Euch auf, habt viel Spaß und vor allem motiviert viele andere Motorradfahrer – auf das wir uns alle mal begegnen.

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2 Antworten zu Über mich

  1. HikeKarin schreibt:

    Hallo Julia, wir kennen uns nicht. Habe Dich eben hier entdeckt und ich glaube, Du bist so verrückt nach Motorradfahren wie ich nach Wandern! Das kann ich zwar gerade gar nicht nachvollziehen, wie man sich freiwillig stundenlang auf ein Moped setzen kann, wo doch alles Schöne dieser Welt an einem vorbei fliegt und durch das Geknattere keine Wahrnehmung von schönen Geräuschen möglich ist…., aber ich habe wahrscheinlich keine Ahnung davon, wie das Feeling auf einem Motorrad ist. Vielleicht wäre ein Erfahrungsaustausch mal gut – ich Motorrad – Du Wanderschuhe? 🙂
    LIebe Grüße,
    Karin

    • Julia schreibt:

      Hallo Karin,

      Dein Text ist so sympathisch. Danke Dir! Schätze, da ist ein Erfahrungsaustausch Pflicht! Gerade als Motorradfahrer ist man (also zumindest ich) ganz nah an der Natur. Jede Menge Wind im Gesicht, ein Auge schielt immer in den Himmel und am liebsten bin ich ohnehin in menschenleeren Gegenden unterwegs und picknicke an kleinen Bächen. Auch wenn es unter dem Helm tatsächlich laut sein kann, dann doch eher von den Windgeräuschen und weniger vom Motor, von der Kette oder von den Abrollgeräuschen.

      Ich könnte hier jetzt richtig ins Schwärmen kommen:
      Der Geruch, wenn man an einem Feld vorbeifährt, auf dem gerade Heu gemacht oder die Wiese frisch geschnitten wird; wenn man an einem Hopfenfeld entlangfährt, während abends die Luftfeuchtigkeit aufsteigt oder tagsüber den Himmel und das Wetter zu beobachten und mit den Wolken um die Wette zu fahren – immer in Richtung Sonne natürlich.

      Du solltest es auf jeden Fall ausprobieren!
      Liebe Grüße
      Julia

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